Michael KOHLHAASMichael KOHLHAASSeptember 27, 2018
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Welches Bild haben Sie vor Augen, wenn Sie das Wort „Mitarbeiterbindung“ hören? Gleichwohl ich den Sinn und die positive Absicht durchaus verstanden habe, war mir der Begriff immer suspekt. Die Führungskraft bindet ihre Mitarbeiter! Wie glücklich wären Sie selbst, würde Ihr Chef oder Ihre Chefin Sie an das Unternehmen „binden“? Bei mir stellte sich dabei immer ein solches Bild ein:


BONDS & SHARESBONDS & SHARESAugust 12, 2013

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Reid Hoffmann, Ben Casnocha: The Start-up of You, Random House Business, ISBN 978-187940803 (in Deutsch: Die Startup Strategie, Börsenmedien – books4success, ISBN 978-3864700491)

Reid Hoffmann ist Mitbegründer von LinkedIn, und so liest sich dieses Buch auch. Es ist voll von Hinweisen auf seine Geschichte und sein Unternehmen. Dennoch ist dies kein klassisches Marketing-Buch oder eine Biografie, denn in allen Kapiteln steht der Leser im Vordergrund. Hoffmanns Geschichte und die seiner Kontakte dient ihm als Argumentationshilfe im Sinne von: Seht her, ich habe es geschafft.

Zentrales Anliegen des Autors (Ben Casnocha ist aus meiner Sicht ein Co-Autor) ist das Wachrütteln vieler Mitarbeiter, die einfach nur noch arbeiten gehen. Deren Antrieb, mehr zu leisten, sich zu verwirklichen, schon erloschen ist.

Der Buchaufbau ist logisch und orientiert sich an amerikanischen How-To-Do-Büchern. Jedes Kapitel schließt mit einem „Invest in yourself“ ab. Diese Checklisten sind in die Schritte „In the next day“, „In the next week“, „In the next month“ und „Network Intelligence“ gegliedert. Diese Gliederung zeigt das schnelllebige amerikanische Leben und die Herausforderung für alle Nicht-Amerikaner. Gerade wir Deutschen tun uns mit diesem schnellen Leben schwer, da wir gewohnt sind, alle Schritte sorgsam abzuwägen und in einem komplizierten Prozess zu entscheiden. Hoffmann hält dem entgegen: Mach es einfach und schau, was passiert. Jeder hat eine 50-prozentige Chance zu gewinnen. Das bewusst gewählte Wort „Intelligence“ zeigt darüber hinaus auch, was viele Sicherheitsverantwortlich in Deutschland erschrecken lässt, wenn sie über Social Networking nachdenken und dazu Stellung beziehen sollen.

Der sehr offene Umgang mit persönlichen Informationen wird am Rande thematisiert und zwar, wenn es darum geht, wie man sein Netzwerk pflegt. Dabei ist überraschend, dass Hoffmann empfiehlt, ein kleines aber wirksames Netzwerk einem großen Netzwerk vorzuziehen. Eindrucksvoll wird dies anhand von Beispielen belegt (leider haben sich in meiner Auflage Rechenfehler eingeschlichen). Diese Empfehlung ist beeindruckend, wenn man bedenkt, dass LinkedIn von den Nutzern und dessen Verbindungen lebt.

Zwei Vorurteile, die angesprochenen Personen hatten einfach nur Glück und Netzwerken ist einfach, beseitigt dieses Buch. Im biografischen Anteil erfährt der Leser, wie viel Arbeit der Autor oder sein Netzwerk investieren mussten, um dahin zu gelangen, wo sie heute sind. Und zum anderen erfährt er, dass Netzwerken viel Zeit kostet, denn das Netzwerk will gepflegt werden.

Wer die Deutschland AG kennt, wird bei der Lektüre an eine Social Network AG oder eine Silicon Valley AG denken. Hoffmann erzählt recht offen, wie die Top-Management-Personen zwischen Google, LinkedIn, Yahoo usw. sich kennen und immer wieder gegenseitig geistig befruchten und helfen. Hier wird das Buch gelebt und zeigt, was möglich ist. Alle angesprochenen Personen können als Beispiele für den Erfolg im Netzwerken genannt werden.

Die Leser, die offen sind für das amerikanische Verständnis des Netzwerkens und deren „Ich will etwas erreichen“-Mentalität, die werden in dem Buch einige gute Hinweise erhalten, wie sie besser Netzwerken. Die Leser, die dem Netzwerken eher kritisch gegenüber stehen und dem offenen Austausch von persönlichen und privaten Informationen einen Riegeln vorschieben würden, die finden in diesem Buch ebenfalls viele Argumente dafür.

 


BONDS & SHARESBONDS & SHARESJuly 11, 2013
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Die Erkenntnis wächst, dass Financial-Engineering nur ein Weg ist, um gute Renditen eines Private-Equity-Deals zu sichern. Die Branche wird sich immer stärker der zentralen Rolle des Managements und des Vorstandsgremiums bei der Gewährleistung überdurchschnittlicher Renditen bewusst. Bekanntlich ” stinkt der Fisch immer vom Kopf her” und die Aufmerksamkeit wird auf die Vorstände der Portfolio-Organisationen gelenkt. Dieses Spielfeld wird derzeit von weitdenkenden Private-Equity ganz bewusst genutzt, um gewünschte Renditen in einem anspruchsvollen Umfeld zu erreichen und zu sichern.

Es wurden international bewährte Vorgehensweisen untersucht. Dabei konnten sieben Bereiche identifiziert werden, welche weiterdenkende Private-Equity-(PE)-Firmen ganz bewusst nutzen, um die Effektivität der Vorstands- und Geschäftsführungsgremiums in ihren Beteiligungen zu steigern.


Jochen KRACHTJochen KRACHTJuly 9, 2013
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TEIL 1: Die 7 Besonderheiten der LIFO®-Methode

Wie erziele ich auch auf dem russischen Markt Erfolg im Umgang mit meinen Mitarbeitern und Kunden?

In vielen europäischen Unternehmen und Teams werden konkrete Problemstellungen mit der LIFO®-Methode seit Jahren erfolgreich gelöst! Mit der LIFO®-Methode erreichen Sie Ihre Ziele auf dem russischen Markt leichter und setzen Stärken noch effizienter ein! Es gibt keine richtigen und falschen Verhaltensmuster.


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Prävention- Prophylaxe – Vorsorge aus medizinischer Sicht (Teil 3)

Diskussion um Vorsorge.

Es gibt Behauptungen, dass statistisch gesehen mit Vorsorgeuntersuchungen kein signifikantes Plus an Krankheiten früher entdeckt werde. Bei den eingeschränkten vorgesehenen Untersuchungsparametern halte ich das für realistisch!

Fakt ist, dass immer noch Patienten viel zu spät zum Arzt kommen, deren Krankheit, wenn sie früher erkannt und behandelt worden wäre, entweder besser verlaufen wäre oder hätte geheilt werden können.

Fakt ist auch, dass dafür mindestens jährliche Untersuchungen in jedem Lebensalter und ein deutlich erweitertes Untersuchungsspektrum nötig ist.


BONDS & SHARESBONDS & SHARESMay 9, 2013
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So beginnt ein aktueller Beitrag des Internet-kulturkritisch einschlägig bekannten Ulmer Psychiaters Manfred Spitzer, in dessen Untertitel er fortfährt „ … aber wollen wir das?“. Inhaltlich geht es dabei um die Konsequenzen aus dem schnell wachsenden Fachgebiet der Social Media Analytics, oder in verständlicherer Sprache: was wir alles über andere durch die systematische Analyse von Online-Medien-Inhalten, wie Facebook, Twitter, LinkedIn oder XING wissen können.

Das hat tiefgreifende Konsequenzen über die auch im deutschsprachigen Raum immer wieder diskutierten Einzelfälle hinaus. Ja, die Partyfotos vom letzten Vatertag können negative Auswirkungen für die Bewerbung bei der Sparkasse haben und, ja, Online-Beleidigung von Kollegen ist nicht gut für den Job-Erhalt. Nun gilt das aber bereits auch schon für die „Offline-Beleidigung“ am Arbeitsplatz und soziale Medien dienen eben in solchen Fällen „nur“ als Katalysatoren.


Heinz LORSEHeinz LORSEMay 6, 2013
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Es war einmal ein Chef, der wollte seinen Job ganz richtig tun. Dabei merkte er nicht, wie die Mitarbeiter ihm mit jeder Frage einen Affen auf die Schulter setzten: “Kann ich in sechs Wochen in Urlaub gehen?” “Ich muß morgen schon um fünfzehn Uhr gehen. Geht das?” “Ist das Angebot so okay?” “Darf ich auf den Kurs XYZ? Der Müller war auch schon drauf.” “Am nächsten Wochenende ist Bereitschaft. Wer soll das machen?” “Können Sie diesen Brief eben unterschreiben? Da muß ja eine Zweitunterschrift drunter. Es ist sonst keiner da.”


BONDS & SHARESBONDS & SHARESMay 6, 2013
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Vermutlich würden Inhaber und Geschäftsführer jedes Unternehmens, das gewerbliche Kunden bedient, bestätigen, daß sie stets bestrebt sind, Margen hoch zu halten und die Rentabilität ihrer Geschäfte zu erhöhen. Gemessen an diesem Anspruch ist es immer wieder erstaunlich, wie wenig sich die Verantwortlichen mit dem mächtigsten Instrument zur Ergebnisverbesserung befassen, dem Preismanagement. Auf Nachfragen hört man immer wieder dieselben Antworten, die jedoch allesamt als Irrtümer bezeichnet werden müssen. Hier sind sie:

1. Der Markt bestimmt unsere Preise. Das ist vermutlich der häufigste, größte und schlimmste Irrtum. Tatsache ist, daß es praktisch in keinem Markt “den einen Marktpreis” gibt, sondern stets eine mehr oder weniger große Bandbreite. Bei genauerem Hinsehen können Anbieter stets mehr Wettbewerbsfaktoren identifizieren als nur den Preis. Von diesen Wettbewerbsfaktoren hängt die Zahlungsbereitschaft der Kunden ab und von dieser der erzielbare Preis. Sogar Massenprodukte lassen sich differenzieren. Man denke an stilles Mineralwasser, das sich zum tausendfachen (!) Preis unseres guten Leitungswassers verkaufen läßt.



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